Schlagwort: Authentizität

  • Wenn Leitbilder unglaubwürdig machen

    Wenn Leitbilder unglaubwürdig machen

    Leitbilder fördern Glaubwürdigkeit. Sie sichern die Authentizität von Unternehmen und schaffen Klarheit über Anspruch und Selbstverständnis. Jedes Unternehmen sollte deswegen sein eigenes Leitbild schriftlich fixieren und die Unternehmensgrundsätze für alle verbindlich festhalten. Leitbilder aber, die allgemein und unverbindlich formuliert sind, können das Gegenteil bewirken und zur Unglaubwürdigkeit eines Unternehmens führen. Leitbilder werden zwar aufwändig erarbeitet, hernach aber nur selten hinterfragt und aktualisiert. So droht die Gefahr, dass Inhalte des Leitbilds irgendwann nicht mehr zur Realität des Unternehmens passen. Skepsis und Vertrauensverlust bei Kunden und Stakeholdern können dann wegen mangelnder Authentizität folgen. Dies kann vermieden werden.

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  • Medien nutzen ihre Deutungshoheit und ihre meinungsbildende Macht nicht nur über Inhalte, sondern auch über die Bildsprache. Die Wirkung ist subtil und wird oft unterschätzt. Gewiss, es gibt Medien, die fehlende Botschaften mit emotional reißerischen Bildern kompensieren. Von denen soll hier nicht die Rede sein. Und das betrachtete Medium läuft gewiss nicht Gefahr, dazuzugehören. Vielmehr […]

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  • Die Welt ist im Wandel. Change- und Restrukturierungsprozesse gehören angesichts steter Globalisierung, verschärften Wettbewerbs und zunehmenden Kosten- und Profitabilitätsdrucks zum Alltag. Sie verlangen allen Beteiligten viel ab: * Das Management muss den Wandel gut erklären und begründen. * Mitarbeiter müssen Sinn und Anforderungen von Veränderungen verstehen. Sie müssen Flexibilität und Veränderungsbereitschaft beweisen. * Auch Kunden und andere externe Shareholder müssen veränderte Koordinaten des Unternehmens verstehen und mittragen. Dabei kommt es naturgemäß zu gegenläufigen Interessen: die einen wollen am bisherigen Zustand festhalten, etwa weil ihr Arbeitsplatz davon abhängt, die anderen wollen einen noch schnelleren und umfassenderen Wandel. In schwierigen Unternehmenssituationen zeigt es sich, wie stark die Kultur des Unternehmens ist. Dass Veränderungsprozesse durch eine besonders intensive, sensible und vor allem glaubwürdige Kommunikation begleitet werden müssen, bezweifelt niemand. In der Realität bleibt die begleitende Kommunikation in Veränderungsprozessen indessen oft weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück und trägt nicht dazu bei, Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu fördern. Der Beitrag skizziert, welche Faktoren zum Erfolg führen. Das Glaubwürdigkeitsprinzip ist in solchen Umbruchsituationen Orientierungshilfe und Gradmesser für eine glaubwürdige und dadurch wirkungsvolle Kommunikation. Seine zehn grundlegende Werte und Eigenschaften (als Überblick im Manifest) orientieren sich am Vorbild des Ehrbaren Kaufmanns. Ehrlichkeit, Transparenz, Authentizität, Berechenbarkeit, Souveränität, Fairness und Respekt, Verantwortungsbewusstsein, Sinn für das rechte Maß, Mut, Professionalität: Jeder dieser Aspekte des Glaubwürdigkeitsprinzips markiert für sich gesehen Anspruch eines glaubwürdigen, effizienten Managements. Durch divergierende Einzelinteressen werden diese Anforderungen jedoch in schwierigen Umbruchsituationen von Managern nicht immer konsequent befolgt. Oft wird zu spät, unzureichend und ohne spürbare Werteorientierung kommuniziert. Das Vorbild des Ehrbaren Kaufmanns, in dem die wesentlichen Werte und Eigenschaften zusammentreffen, eignet sich als Richtschnur für glaubwürdige Kommunikation im Change-Prozess.

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  • Müssen Top-Manager authentisch sein?

    Antwort auf einen Beitrag im Blog des Harvard Business Managers zur Authentizität von Managern. Authentizität ist eine Grundbedingung für Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Dabei sind die Begriffe authentisch, selbstbeherrscht und berechenbar zu trennen. 1. Top-Manager müssen im Interesse ihrer Glaubwürdigkeit authentisch sein. 2. Top-Manager müssen sich in angemessener Selbstbeherrschung üben. Aber dies hat nichts mit Authentizitätsverlust zu tun. 3. Top-Manager müssen die Wirkung ihres Auftritts sorgfältig berücksichtigen und im positiven Sinne „berechnend“ sein.

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