Schlagwort: Ehrlichkeit

  • Minister ohne Furcht und Adel: Wie sich zu Guttenberg um Kopf und Kragen redet

    Niemand ist fehlerfrei. Manchmal liegen die Fehler schon eine Weile zurück. Je schärfer aber das öffentliche Profil (oder sollte man sagen: die Selbst-Inszenierung) als makelloser, erfolgreicher Leistungsträger, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann jemand diese Fehler aufdeckt und öffentlich macht. Reputation beinhaltet stets das Risiko des Reputationsverlustes – für Politiker ist es das Berufsrisiko schlechthin. Damit könnte man gut leben, wenn man sich auf Krisenfälle professionell vorbereitet und sich konsequent im öffentlichen Auftritt an den Grundsätzen des Glaubwürdigkeitsprinzips orientiert. Viele Politiker verlieren ihre Glaubwürdigkeit nicht über das eigentliche Fehlverhalten, sondern über ihren Umgang mit dieser Situation. Das Glaubwürdigkeitsprinzip erweist sich gerade in diesem Fall als brauchbare Richtschnur, an der ich jeder Politiker orientieren kann. Für jedes kommunikative Problem gibt es einen Lösungsweg. Wichtig ist, dass die Erwartungen der jeweiligen Stakeholder bewusst sind und erfüllt werden. Dann kann ein persönliches Fehlverhalten in der Vergangenheit die Profilierung als berechenbarer, ehrbarer und „normaler“ Politiker sogar schärfen. Hoffen wir, dass der Minister inzwischen gute Berater hat, die ihm die Mechanismen werteorientierter Kommunikation in der Praxis aufzeigen.

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  • Glaubwürdigkeit im Change: Wie Sie in Veränderungs- und Restrukturierungsprozessen Ihren Handlungsspielraum wahren

    Dass Veränderungsprozesse durch eine besonders intensive, sensible und vor allem glaubwürdige Kommunikation begleitet werden müssen, bezweifelt niemand. In der Realität bleibt die begleitende Kommunikation in Veränderungsprozessen indessen oft weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück und trägt nicht dazu bei, Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu fördern. Der Beitrag skizziert, welche Faktoren zum Erfolg führen.

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  • Die Gesellschaft braucht Vorbilder – Aufklärer haben wir genug

    Skandale sind die Zeiten der Aufklärer. Die Gesellschaft braucht jedoch Menschen, die für Transparenz sorgen und Hintergründe darstellen, sondern Vorbilder. Leitbildpersonen, die konkrete Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und mit ihrem Engagement zu Reflexion und Verhaltensänderung in der Bevölkerung beitragen. In den Medien sollten verstärkt diese Vorbilder zu Wort kommen.

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  • Überprüfen Sie Ihre Grundsätze

    Überprüfen Sie Ihre Grundsätze

    Zum Jahreswechsel kommen Gewohnheiten und Prinzipien traditionell auf den Prüfstand. Es lohnt sich aber, die eigenen Grundsätze kritisch zu hinterfragen und die eigene Wertewelt gegebenenfalls neu zu justieren. Das Glaubwürdigkeitsprinzip hilft dabei. Der erste Grundsatz, nämlich die Ehrlichkeit, beinhaltet auch die Ehrlichkeit zu sich selbst. Die Vermeidung von Selbstbetrug stärkt nihct nur den individuellen Erfolg, sondenr hat auch darüber hinaus gehend einen gesellschaftlichen Nutzen. 2011 sollte das Jahr der Werte und Grundsätze werden.

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