Kategorie: Neuigkeiten und allgemeine Betrachtungen

  • Über Perfektionismus als Wert der Führungskultur

    Über Perfektionismus als Wert der Führungskultur

    Gudrun Happich beleuchtet in ihrem sehr empfehlenswerten Leistungsträger-Blog Erfolgsfaktoren im Management. Dabei wird immer wieder deutlich, an welchen Werten und Grundsätzen sich exzellente Führung orientieren muss. Nun hat sie in ihrer aktuellen Blog-Parade zu einem gemeinsamen Blick auf die Führungskultur im Jahr 2020 aufgerufen. Hierzu möchte ich das Augenmerk auf einen scheinbar allgemein akzeptierten Wert lenken, der die Führungskultur in Unternehmen und Organisationen heute häufig prägt, der aber kritisch hinterfragt werden muss: Perfektionismus – oder: die mangelnde Fähigkeit zur Differenzierung zwischen „perfekt“ und „mehr als perfekt“. Perfektionismus ist ebenso wie Glaubwürdigkeit eine Frage der Haltung. Da der Erfolgsdruck auf Führungskräfte durch die genannten Rahmenbedingungen weiter steigen wird, wäre nicht zuletzt im Interesse von Effizienz und unternehmerischem Erfolg, eine stärkere Orientierung an den Grundsätzen von Glaubwürdigkeit und Verantwortung wünschenswert, die für Perfektionismus keinen Raum lässt.

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  • Professionalität oder Glaubwürdigkeit: Was ist wichtiger?

    Werte und Professionalität sind zwei Seiten einer Medaille. Beide zusammen stärken Stakeholderbeziehungen, indem sie Sicherheit, Transparenz und Orientierung fördern. Damit Werteorientierung auch Vertrauen und Glaubwürdigkeit erzeugt und nicht im Kampf um den raschen Wettbewerbsvorteil auf der Strecke bleibt, bedarf es strategischer Kompetenz und Professionalität in Management und Kommunikation von Unternehmen.

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  • Bio auf dem Prüfstand: Müssen wir wirklich über Lebensmittel nachdenken?

    Nicht das Bekenntnis oder die offensive Haltung als Vegetarier, sondern das Bekenntnis zu einem natürlichen, reflektierten Lebensstil ist das, worauf es ankommt. Glaubwürdig ist dies aber nur, wenn unser Nachdenken über den eigenen Lebens- und Konsumstil auch über den Horizont des jeweils aktuellen Foodskandals hinaus anhält. Glaubwürdig ist es zudem auch nur, wenn man einseitige und extreme Sichtweisen vermeidet und nicht von einem Extrem ins andere verfällt. Festzuhalten bleibt: Ja, wir müssen über unsere Lebensmittel nachdenken – konsequent – im Interesse der Glaubwürdigkeit unseres Lebensstills!

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  • Glaubwürdigkeit als Karrierefaktor: Kommt man mit Ehrlichkeit weiter?

    Wie wichtig sind Werteorientierung und Glaubwürdigkeit im beruflichen und im privaten Umgang als Aspekte bei der Personalauswahl? Wo liegen die Grenzen zwischen „vorteilhafter“ Präsentation und Übertreibung, wenn es um die berufliche Weiterentwicklung geht? Hat jemand, der sich am Vorbild des Ehrbaren Kaufmanns orientiert, bessere Chancen, Karriere zu machen als jemand, der diese Werte zugunsten anderer Interessen eher geringer gewichtet? Assessments und Bewerbungsverfahren sind Verkaufsgespräche. Sie unterscheiden sich zwar oft in der Tragweite, nicht aber in den Mechanismen von anderen Verkaufssituationen. Grundsätzlich hat nicht nur der „Käufer“ die Pflicht zur kritischen Prüfung, sondern auch der „Verkäufer“ die moralische Pflicht, ein Ergebnis herbeizuführen, das nachhaltig Bestand hat und nicht allein auf einseitigen Vorteil abzielt. Dies beinhaltet den Anspruch, wahrhaftig, transparent, berechenbar, verantwortungsbewusst zu sein, nicht zu übertreiben („Maß halten“), verantwortungsbewusst zu handeln und gegebenenfalls auch Mut zu zeigen. Es sind die Aspekte des Ehrbaren Kaufmanns und des Glaubwürdigkeitsprinzips. Wünschenswert wäre es, wenn Werteorientierung sowie Glaubwürdigkeitsanspruch bei personellen Entscheidungen und Empfehlungen durchweg großes Gewicht hätten und nach verbindlichen Kriterien gemessen würden. Jeder Manager, der vor einem Wechsel oder Karrieresprung steht, sollte sich gut überlegen, ob er eine (angestrebte) Position glaubwürdig ausfüllen kann und an welchen Grundsätzen er sich im Handeln und im Umgang mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern orientieren will. Weder Selbstbetrug noch Betrug führen zu nachhaltigem Erfolg.

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  • Glaubwürdigkeit und die Angst vor Kontrollverlust: Wie gehen Manager mit Social Media um?

    Manager werden auch im Interesse von Effizienz und Glaubwürdigkeit lernen müssen, mit Social Media klug umzugehen. Nur so werden sie ihre Managementkompetenz zu bewahren. Offene Grenzen und eine (ungesteuerte) Meinungsbildung intern und extern zuzulassen ist ein Zeichen von Souveränität und damit eine Grundlage für Glaubwürdigkeit. Wer die Angst vor Kontrollverlust durch Social Media überwindet, muss nämlich überzeugen und argumentieren.

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  • Das Glaubwürdigkeitsprinzip gilt auch für Branchen: Die Lebensmittelwirtschaft sollte mit Professionalität und Souveränität Akzente setzen

    Glaubwürdigkeit und Vertrauen ist gerade in der Lebensmittelindustrie ein wichtiger Erfolgsfaktor. Jeder Skandal erschüttert erneut das Verbrauchervertrauen. In Food-Industrie und Handel sollte die Förderung von Glaubwürdigkeit und Vertrauen ganz oben auf der Prioritätenliste stehen, um Handlungsspielraum zu gewinnen. Das Glaubwürdigkeitsprinzip enthält zwei Aspekte, die hier weiterhelfen: Professionalität und Souveränität. Diese könnten sich in einer Kampagne für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln niederschlagen. Gewöhnlich steht die Glaubwürdigkeit von Personen oder Unternehmen auf dem Prüfstand. Dass die Prinzipien aber auch für Branchen und Verbände gelten, zeigt dieser Beitrag.

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  • Die Gesellschaft braucht Vorbilder – Aufklärer haben wir genug

    Skandale sind die Zeiten der Aufklärer. Die Gesellschaft braucht jedoch Menschen, die für Transparenz sorgen und Hintergründe darstellen, sondern Vorbilder. Leitbildpersonen, die konkrete Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und mit ihrem Engagement zu Reflexion und Verhaltensänderung in der Bevölkerung beitragen. In den Medien sollten verstärkt diese Vorbilder zu Wort kommen.

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  • Glaubwürdigkeit und Verbrauchervertrauen in der Lebensmittelwirtschaft: Warum wir den Wert von Lebensmitteln nicht schätzen

    In der modernen Überflussgesellschaft haben die Verbrauer ein weitgehend unreflektiertes Verhältnis zu Lebensmitteln. Gute Qualität zum kleinen Preis wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Kaum jemand schätzt den Wert unserer Lebensmittel und den großen Aufwand, mit dem die Nahrungsmittelwirtschaft die Erwartungen der Konsumenten jeden Tag aus Neue zuverlässig erfüllt. Der positive Wert von Lebensmitteln ist im Großen und Ganzen kein Thema. Große Kampagnen, die eindrucksvoll vermitteln, was Lebensmittelproduzenten eigentlich leisten und welche gesellschaftliche Bedeutung die Branche hat: Fehlanzeige. Stimmen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die sich nicht nur zu Skandalen erheben, sondern auch einmal die Aufmerksamkeit auf Wertschöpfung und Bedeutung unserer Nahrungsmittel lenken: ebenfalls Fehlanzeige. Wünschenswert wären Aktionen, die über die Wettbewerbsgrenzen hinweg zeigen, was die Lebensmittelwirtschaft leistet und welchen Wert ihre Produkte darstellen. Dann würden vermutlich auch Qualitätsvorfälle künftig differenzierter betrachtet werden. Dies würde zur Glaubwürdigkeit der Lebensmittelindustrie beitragen.

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  • Müssen Top-Manager authentisch sein?

    Müssen Top-Manager authentisch sein?

    Antwort auf einen Beitrag im Blog des Harvard Business Managers zur Authentizität von Managern. Authentizität ist eine Grundbedingung für Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Dabei sind die Begriffe authentisch, selbstbeherrscht und berechenbar zu trennen. 1. Top-Manager müssen im Interesse ihrer Glaubwürdigkeit authentisch sein. 2. Top-Manager müssen sich in angemessener Selbstbeherrschung üben. Aber dies hat nichts mit Authentizitätsverlust zu tun. 3. Top-Manager müssen die Wirkung ihres Auftritts sorgfältig berücksichtigen und im positiven Sinne „berechnend“ sein.

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  • Überprüfen Sie Ihre Grundsätze

    Überprüfen Sie Ihre Grundsätze

    Zum Jahreswechsel kommen Gewohnheiten und Prinzipien traditionell auf den Prüfstand. Es lohnt sich aber, die eigenen Grundsätze kritisch zu hinterfragen und die eigene Wertewelt gegebenenfalls neu zu justieren. Das Glaubwürdigkeitsprinzip hilft dabei. Der erste Grundsatz, nämlich die Ehrlichkeit, beinhaltet auch die Ehrlichkeit zu sich selbst. Die Vermeidung von Selbstbetrug stärkt nihct nur den individuellen Erfolg, sondenr hat auch darüber hinaus gehend einen gesellschaftlichen Nutzen. 2011 sollte das Jahr der Werte und Grundsätze werden.

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